
Kulturquartier Bamberg

Auguste-Kent-Platz

Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024
Daueranlage und Ausstellungsflächen
Die Stadt Wangen im Allgäu verbindet mit der Landesgartenschau 2024 auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Landschaft und Zukunft. Ausgangspunkt ist die Transformation des ehemaligen ERBA-Industrieareals hin zu einem lebendigen, durchgrünten Quartier. Gemeinsam mit der Revitalisierung der Argen entsteht ein durchgängiger Freiraum, der die historische Altstadt wieder stärker mit dem Fluss und der umgebenden Landschaft verknüpft. Entlang der neu gestalteten Flusslandschaft entwickelt sich ein abwechslungsreiches Band aus Stadtgarten, Sportpark und naturnahen Wiesenräumen. Neue Brücken und Wege schaffen kurze Verbindungen und machen den Fluss umfassend erlebbar. Gleichzeitig wurde die Argen ökologisch aufgewertet, Hochwasserschutz integriert und die Zugänglichkeit deutlich verbessert.
Das ERBA-Areal selbst vereint denkmalgerecht sanierte Industriearchitektur mit modernen Nutzungen aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Vielfältige Gebäudetypen, gemeinschaftliche Angebote und hochwertige Freiräume sorgen für ein lebendiges, sozial gemischtes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisendes Gesamtprojekt: eine vernetzte Stadtlandschaft, die Natur, Urbanität und Geschichte harmonisch zusammenführt. Mit der Realisierung von 25 Gewerken – von klassischen Landschaftsbauarbeiten über Stahlgewerke bis hin zu Tiefbaumaßnahmen – stellte die Umsetzung der Baumaßnahme eine spannende Herausforderung dar, die über den regulären Alltag einer Bauüberwachung hinausgeht.
Auftraggeber
Stadt Wangen im Allgäu
vertreten durch die Landesgartenschau Wangen GmbH
Planung
lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München
Leistungen GBP
Objektplanung Freianlagen
Kostenermittlung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung
als Subplaner von lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh
Projektdaten
Baukosten: ca. 25 Mio. € brutto
Bearbeitungszeitraum (ohne LP 9): 2019 - 2025
Bearbeitungsgebiet: ca. 40 ha
Fotos: © Thorsten Jochim









